Umbau eines denkmalgeschützten Stadt-hauses für einen Optiker in Kempen
 
Ursprünglich sollte es nach den einführenden Worten des Senior-Optikers nur darum gehen, den Innenraum ein wenig heller zu gestalten.
Nach Bestandsaufnahme und intensivem Überdenken schlugen wir dann eine ganz andere Vorgehensweise vor:
Die zwei nebeneinanderliegenden Häuser – bisher nur mit einem Durchgang im EG verbunden – sollten einen großen offenen Raum bilden. Dazu brachten wir in die Diskussion ein, auch das darüberliegende OG zu integrieren, indem wir sowohl Decke wie auch Zwischenwand im vorderen Verkaufsraumbereich entfernten.
Um diesen – zugegebenermaßen großen – Eingriff besser verstehbar zu machen, erstellten wir eine einfache Videoanimation.
Dies, sowie der per Rendering und Fotomontage visualisierte Fassadenrückbau überzeugte unsere Auftraggeber so, dass wir bald ans Werk gehen konnten. Als I-Tüpfelchen gelang es uns, das Projekt in ein Fassadenrückbauprogramm (Stadt Kempen 30% - Land 70%) hineinzunehmen,  so dass auch unter finanziellen Aspekten das Projekt eine gute Rendite erwarten ließ.
Bautechnisch anspruchsvoll war die Herstellung des 2-geschossigen Durchbruchs zwischen den zwei alten Fachwerkhäusern.
Der Bauherr ist im Nachhinein über unsere „Selbstständigkeit“ in der ersten Entwurfsphase sehr froh und erntet von Belegschaft und Kunden viel Lob für die Gesamtmaßnahme.