Dachausbau Patrizierhaus in Wesel
 
Ein Wohnhaus mit gründerzeitlichen und Jugend-stilelementen sollte im Dachstuhl zu Wohnraum ausgebaut werden.
Dachprofil und -volumen sprachen prinzipiell nicht dagegen, die Rettungswegsituation konnte ebenfalls ohne große Eingriffe hergestellt werden.
 
Besonderes Augenmerk lag allerdings auf dem Brandschutz, da durch die übergroße Geschoßhöhe in Verbindung mit dem Sockelgeschoss bereits die Vorgaben an ein „Wohnhaus mittlerer Höhe“ angewendet werden mußten. Insbesondere die vorhandenen Holzbalkendecken und das offene Holztreppen-haus stellten hier ein zu lösendes Problem dar. Über Kompensationsmaßnahmen wurde mit dem Bauamt eine einvernehmliche Lösung erarbeitet und der Genehmigung stand somit nichts mehr im Wege.
 
Die Fassade wurde schonend erneuert, die Gestaltung der Treppe und der neuen Dachräume entsprechend dem Habitus des Gebäudes entworfen und ausgeführt.
 
Der Bauherr hatte sich damals beim Kauf dieses Gebäudes ganz bewußt für die spezielle Formensprache entschieden. Dem wurde bei dem Dachgeschoßausbau in jeglicher Hinsicht Rechnung getragen. Der Bauherr lobt darüber hinaus die präzise Kostenvorhersage und deren genaue Einhaltung mit Abschluss der Maßnahme.